Die beste Heizenergie ist die, die man nicht braucht. Deshalb ist die energetische Sanierung eines Gebäudes, sei es ein Wohn-, Industrie- oder öffentliches Gebäude, die Massnahme Nummer 1 zur Kostenminderung und Wertsteigerung und somit eine hervorragende Geldanlage. Sie muss fachlich einwandfrei geplant werden, besonders im Hinblick auf Fördermittel.
Gesetzliche Grundlage ist das "Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden" auch Energieeinsparungsgesetz oder noch griffiger ENEG in der neuesten Fassung vom 28. März 2009 (BGBl. I S. 643).
Das Energieeinspargesetz gibt den Rahmen vor
Zunächst einmal ermächtigt das ENEG die Bundesregierung, durch Rechtsverordnungen, die dem Bundesrat zur Zustimmung vorgelegt werden müssen, jede Menge Einzelheiten wie z.B. Wärmeverluste durch Gebäudebauteile, Anlagentechnik, die Art und Weise, wie diese betrieben wird usw. usf. fest zu legen.
Dann wird bestimmt: Wer ein Gebäude errichtet, das geheizt oder gekühlt werden muss, ist zur Einhaltung der im ENEG und in abgeleiteten Rechtsverordnungen fest gelegten Grenzwerte verpflichtet. Für Bestandsgebäude, Sondergebäude und gewisse Härtefälle werden Ausnahmeregeln formuliert.
Schliesslich werden Fristen, Kompetenzen zur Überwachung, die Behandlung des Energieausweises und natürlich Bussgelder für den Fall der Zuwiderhandlung gegen eine Rechtsverordnung oder behördliche Anordnung festgelegt.
Energiekostensenkung in Gebäuden
Um die 76 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten geht für Raumheizung drauf, weitere ca. 12 Prozent für Warmwasser. Wer hier ansetzt kann tatsächlich eine Menge Geld sparen. Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten für Gebäude ist also nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern vermindert auch die Entstehung das Klimagases CO2.
Als erstes sollte ein Energiefachmensch zu Rate gezogen werden, der Energieverbrauch, mögliche Einsparungen und die erforderlichen Umbaukosten berechnen kann und sich ausserdem mit den zahlreichen Fördermöglichkeiten auskennt.
Erst isolieren, dann den Kessel wechseln
Eine erste Massnahme zur Einsparung von Heizkosten in Gebäuden ist die thermische Isolierung von der Kellerdecke bis zum Dachfirst, bzw. bis zur obersten begehbaren Geschossdecke, eine weitere der Austausch alter Fenster und Türen.
Dann kann die Modernisierung der Heizanlage folgen. Je eher Sie die Geldanlage energetische Sanierung Ihres Gebäudes durchführen, desto eher profitieren Sie von erheblichen Kosteneinsparungen, ganz besonders, wenn Sie erneuerbare Energien wie z.B. Sonnenwärme oder Holzpellets einsetzen.
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