>> Startseite >> Energie
Diese Seite empfehlen

Klima, Umwelt, Energie

Als Carl Benz, Rudolf Diesel, Herr Ottomotor und viele andere gegen Ende des 19ten Jahrhunderts die ersten Motoren und Motorwagen zum Laufen brachten, ahnten sie wahrscheinlich nicht, dass wegen der massenhaften Verbreitung (nicht nur) ihrer Erfindungen ein Klima- und Umweltproblem entstehen würde.

Heute stossen weltweit ca. 500 Millionen Motorfahrzeuge, PKW, Motorräder, LKW, Baumaschinen und Schiffe ungeheure Massen an CO2, Kohlendioxid, Russ und eine Vielzahl chemischer Verbindungen der Erdölverbrennung aus.
Dazu kommen tausende von Grosskraftwerken, die jedes Jahr Millionen Tonnen Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen. Auch hier entstehen krankhaft grosse Mengen ungenutzter Abwärme und klimaschädlicher Abgase.

Überholt und schädlich - fossile Brennstoffe

weltbevoelkerung

Seit jenen Zeiten hat sich einiges verändert. Die Weltbevölkerung hat sich seit 1900 vervierfacht und steigt rasant weiter. Die Lage ist dramatisch, denn der Weltenergieverbrauch steigt sogar noch schneller. Den grössten Anteil haben immer noch fossile Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas.
Das ist bedrohlich, sind doch die nicht-handelnden Regierungen nicht in der Lage, sich über dringend notwendige radikale Schritte zum Klimaschutz zu einigen.

Fossile Brennstoffe heizen dem Erdklima ein

Leider entstehen bei jeder Verbrennung von Kohle oder Erdöl grosse Mengen klimaschädlicher Stoffe z.B. Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxid, Russstaub usw. Die Folgen sind bekannt: Umweltschäden, Ernteausfälle, Gesundheitsschäden, Waldschäden sowie Schäden an Gebäuden und Materialien. Städte und Ballungsräume ersticken in Abgasen, noch nie gab es so viel Atemwegserkrankungen und Allergien. Die direkten und indirekten gesellschaftlichen Folgekosten sind gigantisch.

Folgeschäden zahlt nicht etwa der Verursacher, sondern gesellschaftliche Gruppen wie Krankenkassen, Landwirtschaft, Immobilieneigentümer oder letztendlich der Steuerzahler. Umweltverbände und Volkswirte fordern seit langem die Einführung eines volkswirtschaftlichen Verursacherprinzips, wonach jeder Verursacher für die von ihm angerichteten Schäden aufkommen muss. Die Preise für fossile Brennstoffe würden sich dadurch erheblich verteuern.

Die Kosten für die seit langem bekannte Aufheizung des Klimas (Treibhauseffekt) mit allen ihren Folgen wie vermehrte Unwetter, Meeresanstieg, Ernteausfälle, Klimaflüchtlinge ist garnicht zu beziffern. Internationale Beobachter warnen vor einem Kollaps des globalen Ökosystems für den Fall, dass die weltweit verbrannte Menge an fossilen Brennstoffen nicht drastisch reduziert wird.

Es gibt nichts Gutes - ausser man tut es!

Es geschieht zwar schon einiges, um die Klimaproblematik zu entschärfen. Genannt sei hier das Erneuerbare Energien Gesetz EEG, das u.a. die Einspeisung sauber erzeugten Stroms und bauliche Massnahmen zur Energieeinsparung an Gebäuden belohnt. Die Förderungen nach dem EEG haben erfreuliche positive Auswirkungen auf energetische Sanierung von Häusern und den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien, zum grossen Teil Windenergie, an der Gesamtenergieerzeugung.

Innerhalb von 10 Jahren (2020) sollen nun 1 Million Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein. Wie genau das gehen soll und was, wie und wann finanziell gefördert werden soll, wird in Ministerien und Parlament diskutiert (werden). Einige öffentliche Stromtankstellen gibt es bereits. Hier sehen die grossen Enegieerzeuger einen reizvollen neuen Absatzmarkt. Denkbar ist z.B., dass Nachtstrom zur Aufladung von E-Mobilen besonders günstig angeboten wird.

Soziale Verantwortung und "freie Marktwirtschaft"

Was "der Markt" macht, wenn er keine exakten Ziele bekommt, konnte jeder in der "Finanzkrise" bestaunen - er bringt alles an den Rand des Zusammenbruchs. Oft ist mit "freie Marktwirtschaft" eher das Recht auf rücksichtslose Vermehrung von Kapitalvermögen gemeint.

Das ist bei den Gemeingütern Erdatmosphäre und Atemluft nicht hinnehmbar. Der politische Schwur "Schaden vom deutschen Volke abzuwenden" sollte mit mehr Ernsthaftigkeit umgesetzt werden, auch wirkt er angesichts internationaler Bedrohungen wie Klimawandel überholt. Wie wäre es mit "Schaden von den Menschen abwenden"?

Was sagten weise nordamerikanische Indianer schon vor vielen Jahren? "Erst wenn ihr den letzten Baum gefällt, den letzten Fisch gefangen und die Äcker vergiftet habt, werdet ihr wissen, dass man Geld nicht essen kann". Tun wir alles, damit sie nicht recht behalten, oder?

Atomspaltung - teurer geht′s wirklich nicht - doch Kernfusion!

Oft wird behauptet, Atomstrom sei billig, doch das ist eine üble Täuschung. Hier werden sowohl die milliardenschwere Förderung der Atomspaltung in den 50er, 60er und 70er Jahren unterschlagen, als auch die absolut unkalkulierbaren Kosten für Einlagerung und Bewachung des strahlenden Mülls für Jahrtausende (!). Wer den Anschein erweckt, dass die riesigen Mengen Strahlemülls "sicher" für derartige Zeiträume "entsorgen" zu seien, ist ein gemeingefährlicher Scharlatan.

Tatsache ist, dass auf der ganzen Welt kein einziges "Endlager" existiert. Tatsache ist ebenso, dass es nur zu viele Figuren gibt, die spaltbares Material in die Finger kriegen wollen. Leute, Leute... Beispiel ASSE: Nach nur wenigen Jahrzehnten säuft der angeblich für ewig sichere wasserdichte Salzstock ab. Der radioaktive Dreck wird sich schön gleichmässig verteilen, wohin genau, weiss kein Mensch...

Doch damit nicht genug. In Ländern wie Deutschland und Frankreich und anderen wird, wieder mit 100en Milliarden Steuergeldern, an der Kernfusion geforscht. Damit sollen dann "alle Enegieprobleme der ganzen Menschheit für immer" gelöst sein. Kernfusion ist das, was auf der Sonne sowieso schon funktioniert. Kritiker halten das Nachäffen auf der Erde für genauso naiv und grössenwahnsinnig, wie die "Nachstellung des Urknalls" bei CERN in Genf.

Abgesehen von technischen Problemen, deren Lösung ungeheuer teuer, wenn überhaupt machbar, ist, entstehen auch bei der Kernfusion jede Menge radioaktiver Folgeprodukte. Ausserdem handelt es sich hier ebenfalls um eine Herrschaftstechnik, die per Marktmacht Millionen abhängigen Verbrauchern noch höhere Kosten aufzwingt. Muss das sein?
Immer dran denken: Die gute alte Sonne schickt fortwährend 1000e mal (!) mehr Energie zur Erde, als sämtliche Energieverbraucher zusammen schlucken.

Lösung vieler Probleme - grüne Energierzeugung

Es braucht nicht viel Intelligenz, um 1 und 1 zusammen zu zählen. Die Lösung für das Problembündel Energieversorgung, einige Stichworte: Klimaschutz, Kohlendioxid, Meeresspiegel, Unwetter, Klimaflüchtlinge, Verwüstung, Regenwald, Erdölbohrung Tiefsee, Wasser abgraben, Eisschmelze in Arktis und Antarktis, unbezahlbare Kosten, kann nur weitsichtig und gemeinsam mit Vertrauen und Sympathie erarbeitet werden.

Leider blockieren bei internationalen Verhandlungen zum Klimaproblem immer noch Einzelinteressen, zum Teil von mächtigen internationalen Kapitalansammlungen diktiert, schnelle und intelligente Lösungskonzepte. Immerhin hat die neue US Regierung die Kopf-in-den-Sand Haltung der Vorgänger beendet und nimmt an internationalen Verhandlungen teil. Die Investitionen in Windkraft und Solarenergie in USA steigen drastisch.

Eigentlich ist das Konzept recht einfach: massiver Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit. Die Technik ist heute vorhanden, Deutschland steht in allen Bereichen der Umwelttechnik sehr kompetent da. Die "Politik" muss richtig handeln aber zum Glück ist sie nicht allmächtig. Die richtigen persönlichen Entscheidungen vieler einzelner Menschen summieren sich zu einem erheblichen politischen Gewicht.

Die Liste der Möglichkeiten zur Energieeinsparung und sauberen Erzeugung ist lang. Jede Investition in grüne Energie zahlt sich doppelt aus.

Diese Seite empfehlen

Haben Sie etwas zu sagen? Schreiben Sie einen Kommentar!

Ihr Kommentar wird von einer Redakteurin gelesen und gerne auf dieser Seite veröffentlicht, ohne Namen und e-mail Adresse, versprochen.

Kommentar

Zum Anfang dieser Seite Klima, Umwelt, Energie

© MMXII web4you media | Impressum Datenschutz | Webmaster